Pamukkale ist eine Kleinstadt im Landkreis Denizli in der Türkei. Pamukkale heißt soviel wie Baumwollschloss. Das Baumwollschloss Pamukkales ist die besondere Attraktion der Gegend und besteht aus Kalksinter-Terrassen, die hier über Jahrtausende entstanden sind. Die Kalkterrassen verdanken ihre Existenz den Thermalquellen deren Wasser reich an Kalziumkarbonat ist. Die Thermalquellen fördern täglich ca. 21600 Kubikmeter Wasser. Pro Liter sind 2,2 g Kalk gelöst.
Schon die Griechen der Antike schätzten das 30 Grad warme Thermalwasser und errichteten hier Thermen. Die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis sind eine weitere Attraktion von Pamukkale.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts begann man große Hotelanlagen in direkter Nachbarschaft der Kalksinterterrassen zu bauen und das Thermalwasser abzuzapfen. Das, und der große Besucherzustrom mit Badenden in den Kalksinterbecken hätten das Naturwunder beinahe zerstört.
1998 wurde Pamukkale zum Weltkulturerbe der UNSECO erklärt und geschützt. Die Hotels in direkter Nachbarschaft zu den Terrassen wurden abgerissen. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem und ein striktes Verbot die Terrassen zu betreten sorgten dafür, dass sich der Zustand der Sinterterrassen wieder verbesserte.
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